Schule ist Leben

In einem meiner letzten Blogbeiträge schrieb ich über den Film May I be happy – ein Film, der mich sowohl berührt als auch beeindruckt hat. Kurz darauf kam es zu einem sehr netten Kontakt. Eine Mitorganisatorin des Bar Camps Schule ist Leben war auf meinen Blogbeitrag gestoßen. Sie hatte sich davon angesprochen gefühlt. Sie fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, zu dem Thema eine Session auf diesem Bar Camp zu halten. read more

May I be happy

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mir den Film May I be happy als Preview anzusehen. Der Film zeigt, wie verschiedene Schulen in Amerika in ganz unterschiedlichen sozialen Milieus Achtsamkeit in ihren Unterricht integrieren. Engagierte LehrerInnen arbeiten daran, dass dieses Thema immer selbstverständlicher und möglichst früh Einzug in den Schulalltag nimmt. Dabei wird uns keine heile Welt vorgespielt. Auch in Jugendstrafanstalten und bei der Street Jugendhilfe werden entsprechende Programme aufgesetzt. In dem Film kommen die Verantwortlichen zu Wort und können von ihren Erfolgen berichten. read more

Eigentlich wäre ich jetzt beim Ski fahren …

Normalerweise würde es heute keinen Blogbeitrag geben, denn eigentlich wäre ich seit Freitagnachmittag mit Freunden im Skiurlaub in der Schweiz. Donnerstagabend haben wir aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um COVID19 gemeinsam schweren Herzens beschlossen, dass wir nicht fahren. Wir wollten das Risiko nicht eingehen, im Laufe der nächsten Woche in der Schweiz festzuhängen. Wahrscheinlich ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, dass keine Skilifte mehr fahren, weitere Grenzen dicht gemacht werden und der Urlaub ohnehin kein entspannter Skiurlaub geworden wäre. Von den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen für uns und andere mal ganz abgesehen. In der momentanen Situation fühlt es sich für mich deutlich besser an, Zuhause zu bleiben und nicht wirklich notwendige Reisen ins Ausland zu vermeiden. read more

Keine Ziele, kein Plan, kein Fokus!

Mittlerweile sind die ersten zwei Monate von 2020 vorbei. Obwohl ich schwungvoll ins neue Jahr gestartet war mit einer tollen Reise nach Tel Aviv, zwei intensiven und inspirierenden Trainings, viel Spaß und einer eigenen Session beim Coach Camp etc., machte sich dennoch eine latente Unzufriedenheit bei mir breit. So richtig konnte ich gar nicht sagen warum, ich bemerkte es aber. Ich war viel unterwegs in den letzten Wochen, machte alles mögliche und das waren auch durchaus Aktivitäten, die mir an und für sich viel Spaß machen. Dennoch fehlte mir oft die richtige Energie dafür. Ich fühlte mich müde, unmotiviert und auf eine Art auch orientierungslos. Eigentlich hatte ich für 2020 viele Pläne und dennoch schien es mir, dass ich eher planlos vor mich hin eierte. Ich machte mal dies und mal das und in Summe war halt alles irgendwie „ok“. read more

Darf ich als Coach politisch sein?

In letzter Zeit beschäftigt mich immer öfter die Frage, was eigentlich mein Beitrag hier auf dieser Welt ist. Wie möchte ich sein, welche Spuren möchte ich hinterlassen – und welche lieber nicht? Ich weiß nicht, ob diese Gedanken durch das allgemeine Weltgeschehen beeinflusst sind, ob es etwas mit meiner Coachingausbildung zu tun hat, die mich in mancher Hinsicht häufiger reflektieren lässt als früher. Oder hängt es mit den Werten zusammen, die für mich durch meinen Job als Scrum Master und als Coach eine viel bedeutendere Rolle bekommen haben? read more

Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Und warum sollte ich darüber nachdenken?

Als ich vor einigen Jahren eins meiner ersten Führungskräfte-Trainings gab, in dem es unter anderem um die künftige Rolle der Führungskraft ging, bekam ich am Ende von zwei Teilnehmerinnen das Feedback, wir hätten viel zu viel Zeit mit Selbstreflexion verbracht. Ich war über diese Rückmeldung damals überrascht, da ich Selbstreflexion als wertvollen Teil des Trainings angesehen hatte. Offensichtlich war es mir nicht gelungen, dieses Verständnis bei allen Führungskräften zu wecken. Ich hatte das Gefühl, dass ich diese beiden Teilnehmerinnen mit einem ganz wesentlichen Aspekt des Trainings nicht erreicht hatte. read more

How to be happy

Heute habe ich nur einen Linktipp für euch. Zur Zeit ist einfach zu viel los und ich komme so recht zu nichts. Da bleiben dann auch mal mir eigentlich lieb gewordene Gewohnheiten wie das Bloggen auf der Strecke. Gerade dazu passt dieser Linktipp How to be happy aus der New York Time sehr schön, den ich bei Anke Gröner entdeckt habe. Was kann ich selber tun, damit es mir gut geht – gerade wenn es mal stressiger und viel los ist. Einiges, was in dem Artikel aufgeführt wird, mache ich heute schon recht regelmäßig, einiges kann ich noch ausprobieren oder konsequenter angehen. Mein Heimatland werde ich glaube ich nicht so schnell ändern, auch wenn es auf der Skala der glücklichsten Länder leider nicht so ganz weit oben rangiert. Ich lebe trotzdem ziemlich gerne hier. read more

Gewaltfreie Kommunikation (Buchrezension)

In meinem Blogbeitrag über Psychological Safety hatte ich ein paar Fragen aus dem Buch Coaching Agile Teams von Lyssa Adkins zum Thema „Master Yourself“ zitiert, mit denen man selbst reflektieren kann, wie gewaltfrei – oder eben nicht – die eigene Sprache im Umgang mit sich selbst und mit anderen ist. Da mich meine Antworten auf diese Fragen nicht annähernd so sehr überzeugten, wie ich das gerne gehabt hätte, wollte ich mich mit dem Thema Gewaltfreie Kommunikation (GfK) noch etwas intensiver auseinandersetzen.* Ich glaube, für eine gute Coachinghaltung ist GfK essentiell und kann mir nur helfen, auf empathischere, ehrlichere und damit konstruktivere Art und Weise zu kommunizieren. read more