Mikrothesen im personenzentrierten Coaching

In meinem ersten Ausbildungsmodul bei INeKO lernte ich den personenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers als einen möglichen Coachingansatz sowie das Coachen mit Hilfe sogenannter Mikrothesen kennen. Ich bekam dabei einen Einblick, wie herausfordernd eine wirklich gute Gesprächsführung sein kann. Außerdem merkte ich, dass ich für Coachinggespräche durchaus die eine oder andere bisher gelernte Fragetechnik für diesen Zweck noch einmal neu betrachten muss. Das flößte mir schon mal ziemlichen Respekt ein. read more

42 Aufgaben für einen Scrum Master. Zweiundvierzig!!

Ich hatte ja schon mal darüber geschrieben, was ein Scrum Master so den ganzen Tag tut bzw. tun kann, wenn er seinen Job ernst nimmt. Dieser Artikel von Agile Trail geht ebenfalls auf die Frage ein, ob der Job des Scrum Masters überhaupt eine tagesfüllende Beschäftigung ist oder ob man diese nicht besser noch um andere Aufgaben anreichern sollte. Ich nehme die Auflösung direkt vorweg: Nein, sollte man nicht, das Aufgabengebiet des Scrum Masters ist vielfältig genug. Das beschreibt auch dieser Artikel sehr schön, diesmal thematisch sortiert und ich finde hier selber noch einige Punkte, denen ich durchaus mehr oder überhaupt mal etwas Zeit widmen könnte. Leider funktionieren nicht alle Links, aber für das Gesamtbild spielt das keine Rolle. Und wer nach dem Lesen dieser Auflistung immer noch nicht genug hat, kann in den verlinkten Artikeln weiterstöbern oder nochmal meinen Artikel lesen :-).

Beastmode oder die 25-Stunden-Woche

Kürzlich las ich einen Artikel über Lasse Rheingans und seine Bielefelder Agentur Digital Enabler. Lasse Rheingans hat vor ca. einem halben Jahr als Test die 25-Stunden-Woche für die gesamte Belegschaft eingeführt. Alle Mitarbeiter arbeiten fünf Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche. Ab 13 Uhr sind die Büros leer – und das bei gleichem Gehalt! Klingt erstmal gut? Die Meinungen darüber sind geteilt. Von einer gut geölten, effizienten Maschinerie ist die Rede auf der einen Seite, von erheblichem Druck und steigendem Stresspegel sprechen die anderen. Eine ausführlichere Beschreibung des Modells lieferten die Zeit und der KSTA. read more

Stell dir vor, du wachst auf (Buchrezension)

In meinem 1. Blogbeitrag hatte ich bereits das Buch von Curse Stell dir vor, du wachst auf erwähnt, das mich (unter anderem) dazu veranlasste, mich für eine Coachingausbildung bei INeKo anzumelden. Aus diesem Grund möchte ich euch hier auch ein wenig über dieses Buch erzählen. Wie kam es denn überhaupt dazu, dass ich dieses Buch in die Hand genommen habe? Achtsamkeit, Meditation, Dankbarkeit …. alles Begriffe, die mich noch vor einem Jahr vermutlich nicht dazu bewegt hätten, dieses Buch zu kaufen, geschweige denn es zu lesen. read more

Ein Meeting muss nicht langweilig sein

Wer kennt das nicht: Langweilige Meetings, zu denen man regelmäßig eingeladen wird, zu denen man aber nicht wirklich viel beitragen kann und auch nur selten inhaltlich etwas mitnimmt. Auch ich hatte in der Vergangenheit solche Meetings, in der schlimmeren Ausprägung auch noch per Skype, so dass es überhaupt kein Problem war, gedanklich permanent abzuschweifen und überhaupt nicht mehr zuzuhören. Am Ende war eine Stunde Zeit oder sogar noch mehr völlig ineffizient verstrichen. read more

Happy Salmon

Ich bin ein Freund davon, Gamification auch im Arbeitskontext einzusetzen. Sei es um spielerisch etwas zu lernen oder einfach nur, um den mit tausend Dingen vollgepackten Kopf durch ein paar Minuten Quatsch zu „leeren“ und für einen Moment auf andere Gedanken zu kommen – um hinterher wieder mit neuer Energie an die Arbeit zu gehen. Gerade nach einem anstrengenden Termin oder zur Auflockerung in einem Workshop nach der Mittagspause bietet sich so etwas sehr gut an. read more

Was macht ein Scrum Master den ganzen Tag?

Kürzlich kam bei uns im Kollegenkreis die Frage hoch, ob wir Scrum Master eigentlich genügend Zeit für unsere Teams aufbringen. Weil wir gefühlt so oft mit „anderen Dingen“ beschäftigt seien. Daraus entspann sich eine lebhafte Diskussion, die es durchaus Wert zu führen war, denn so einfach konnte diese Frage keiner mit ja oder nein beantworten. Und überhaupt: Was sind denn diese „anderen Dinge“ – gehören sie in den Aufgabenbereich eines Scrum Masters hinein? In der Diskussion zeigte sich, wie viele Fragezeichen die Rolle des Scrum Masters häufig noch verursacht. read more

Ich kann das nicht. Oder doch?

Ich war ziemlich stolz, als ich meine Website ins Netz gestellt und meinen ersten Blogbeitrag veröffentlich hatte. Es fühlte sich sehr cool an, so ein persönliches Projekt zu starten und ausführlicher über die Themen zu schreiben, die mir am Herzen liegen. Und trotzdem merkte ich, wie ich zögerte, im Freundes- und Kollegenkreis davon zu erzählen. So stolz wie ich war, so komisch fühlte es sich plötzlich an und ich kam mir fast wie ein Hochstapler vor: Da rede ich von Coaching und Changemanagement, als wenn ich schon groß Ahnung davon hätte. Was ja überhaupt nicht der Fall ist. Die Website und das Blog selber sind auch noch weit davon entfernt, perfekt zu sein. Wenn sich nun jemand genau darüber lustig und meine Freude über die ersten Schritte mit harscher Kritik gleich wieder zunichte machen würde? Kann ich das überhaupt, was ich hier vorhabe? read more

Wie alles anfing ….

Schon vor einigen Jahren fing bei mir der Gedanke an eine Ausbildung als Systemischer Coach an zu wachsen. Ich bin aktuell als Scrum Master tätig und insbesondere der Coachinganteil an diesem Job fasziniert mich total. Allerdings merke ich oft, dass mir das nötige Rüstzeug fehlt, diesen Bereich professionell abzudecken und so in meine Arbeit zu integrieren, wie ich mir das vorstelle. Lange Zeit schlummerte der Gedanke an eine solche Coachingausbildung nur in meinem Kopf, ohne dass ich konkrete Schritte in diese Richtung unternahm. Denn dieser Gedanke ging fest einher mit einem weiteren Gedanken: Dass das „so einfach sicher gar nicht gehen würde“. read more